Datenmodell loma.Talk-Anwender

Datenmodell loma.Talk-Anwender

In diesem Artikel möchte ich ihnen die datenmodellspezifischen Überlegungen schildern, die wir bei der Entwicklung der App loma.Talk gemacht haben.
Dazu möchte ich zunächst die Ausgangssituation beschreiben und dann die daraus von uns abgeleiteten Überlegungen.
Letztlich stelle ich Ihnen die Tabellen und deren Beziehung untereinander vor, die den Zugang und die Berechtigungen der verschiendenen Anwendergruppen steuern.

Ausgangssituation

Die App loma.Talk ist eine funktionale Erweiterung der webbasierten Kundenmanagement-Anwendung Mein Dialogsystem.
Das Dialogsytem verfügt bereits über ein eigenes Datenmodell und wird daher auch für die App loma.Talk verwendet.

Anwendergruppen

Im Dialogsystem gibt es im wesentlichen zwei Anwendergruppen:
den Mitarbeiter eines Unternehmens, der das Berater-Extrnet des Dialogsystems nutzt und den für den digitalen Kundenordner freigeschalteten Kunden eines Unternehmens.

Mitarbeiter

Jeder Mitarbeiter verfügt zur Anmeldung über eine Zugangskennung und ein Kennwort.

Kunde

Und auch dem Kunden wurde ein eindeutiger Benutzername und ein Kennwort zugewiesen.
Es gibt also eine Tabelle „Mitarbeiter“, in der jeder Mitarbeiter in genau einem Datensatz „abgebildet“ ist.
Und auch jeder Kunde, der den digitalen Kundenordner nutzt, ist in der Tabelle „Kunde“ mit einem Datensatz vertreten.

Datenmodell

Mitarbeiter-Tabelle
Attribut Bedeutung
MitarbeiterNr eindeutige Nummer des Mitarbeiters
UnternehmenNr Verweis auf die Tabelle Unternehmen
Kunden-Tabelle
Attribut Bedeutung
KundenNr eindeutige Nummer des Kunden
UnternehmenNr Verweis auf die Tabelle Unternehmen
Unternehmen-Tabelle
Attribut Bedeutung
UnternehmenNr eindeutige Nummer des Unternehmens
Unternehmenname Name des Unternehmens

Problem

Möchte ein Mitarbeiter, der das Berater-Extranet nutzt, den digitalen Kundenordner als Kunde nutzen, dann muss er sich zunächst als Mitarbeiter abmelden – aus dem Berater-Extranet – und dann als Kunde für den digitalen Kundenordner anmelden.
Und sollte ein Kunde für mehr als einen digitalen Kundenordner aktiviert worden sein, dann kann der Kunde diese digitalen Kundenordner nicht mit einer einzigen Anmeldung nutzen.
Angesichts der Tatsache, das Texteingaben in einem Smartphone nicht so leicht von der Hand gehen, war uns schnell klar, dass der Anmeldeprozess in unserer App loma.Talk anders gestaltet werden muss.
Mit anderen Worten: jeder Anwender bekommt einen einzigen Zugang, mit dem alle „Rollen“ des Anwenders abgebildet werden.

Zugang zur App und die Rollen des Anwenders

Jeder kann sich die App loma.Talk herunterladen und für diese Anwendung registrieren.
Dazu gibt es neben einem Kennwort eine Mailadresse an.
Folgende Rollen sind in der App loma.Talk vorgesehen.

Der Anwender

Jeder, der sich die App loma.Talk herunterlädt, verfügt mindestens über die Rolle des „Anwenders“.
Es kann die in der App hinterlegten Funktionen nutzen.

Der Kunde

Wird ein Anwender mit einem Unternehmen als Kunde „verknüpft“, welches die Anwendung Mein Dialogsystem einsetzt, dann schlüpft der Anwender jetzt in die Rolle eines „Kunden“.
D.h. dieser Anwender kann alle Kundendaten einsehen, die das Unternehmen für ihn im Dialogsystem hinterlegt hat – Stichwort: digitaler Kundenordner.
Mit Hilfe der App loma.Talk kann das Unternehmen jetzt mit diesem Kunden auch mit Hilfe des Smartphones kommunizieren.
Die Verknüpfung erfolgt dabei mit Hilfe der Mailadresse des Anwenders, die dieser im Registrierungsprozess angegeben hat.
Hat das Unternehmen diese Mailadresse auf der Kunden-Ebene ebenfalls hinterlegt, kann es den Kunden mit dem Unternehmen verknüpfen.

Der Mitarbeiter

Wird ein Anwender als „Mitarbeiter“ mit einem Unternehmen „verknüpft“, dann kann dieser Anwender alle Kundendaten des Unternehmens in der App loma.Talk einsehen.
Auch hier erfolgt die Verknüpfung mit Hilfe der Mailadresse des Anwenders.
Der Mitarbeiter kann im Dialogsystem seinen Mitarbeiter-Zugang mit Hilfe dieser Mailadresse verknüpfen.
Sobald diese Verknüpfung hergestellt wurde, kann auch der Mitarbeiter mit Hilfe des Smartphones kommunizieren – und zwar mit dem Unternehmen, aber auch mit deren Kunden.

Datenmodell

Das zugehörige Datenmodell sieht dementsprechend so aus:

loma.Talk-Anwender-Tabelle
Attribut Bedeutung
AnwenderNr eindeutige Nummer des loma.Talk-Anwenders
Mailadresse Mailadresse des Anwenders
loma.Talk-Kunden-Tabelle
Attribut Bedeutung
KundenrollenNr eindeutige Nummer des loma.Talk-Kunden
AnwenderNr Verweis auf die Tabelle loma.Talk-Anwender-Tabelle

Jedem Anwender können mehrere Kunden zugeordnet werden.

loma.Talk-Mitarbeiter-Tabelle
Attribut Bedeutung
MitarbeiterrollenNr eindeutige Nummer des loma.Talk-Mitarbeiters
AnwenderNr Verweis auf die Tabelle loma.Talk-Anwender-Tabelle

Jedem Anwender können mehrere Mitarbeiter zugeordnet werden.

Fazit

Die App loma.Talk ist datenmodelltechnisch so aufgebaut, dass der Anwender mit einem einzigen Zugang gleichzeitig über „digitale Kundenordner“ mehrerer Unternehmen verfügt und auch mehrere Mitarbeiter-Rollen besitzen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.